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                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;Podiumsdiskussion der B+B Vorsorge AG in Bern&lt;br /&gt;
&#xA0;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autor ist B+B Vorsorge AG&#xA0;&#x2013; Statement in &lt;a title="Artikel Herbert Br&#xE4;ndli und Franz Zwyssig in finews.ch von B+B Vorsorge AG f&#xFC;r gute Vorsorge" target="_blank" href="http://www.finews.ch/news/versicherungen/8379-zukunft-2-saeule-flickwerk-statt-hohe-kunst"&gt;finews.ch&lt;/a&gt;, 10. Mai 2012.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&#xDC;ber den Umgang mit dem Anlagenotstand&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des Anlagenotstands bef&#xFC;rchten manche Fachleute die Gefahr von Blasen in jenen Anlageklassen, in die sich viele Vorsorgeeinrichtungen fl&#xFC;chten.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Gesundheitszustand der Vorsorgeeinrichtungen in der Schweiz pr&#xE4;sentiere sich&#xA0;nicht so dramatisch, wie er in den Medien zeitweilig dargestellt werde, konstatierte Walter Kohler, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der PAT-BVG Personalvorsorgestiftung der &#xC4;rzte&#xA0;und Tier&#xE4;rzte im Rahmen des Podiumsgespr&#xE4;chs, zu dem die B+B Vorsorge Ende April 2012 in Bern eingeladen hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schlechter bestellt sei es nach seiner Einsch&#xE4;tzung vornehmlich um Pensionskassen, die eine ung&#xFC;nstige Versichertenstruktur aufweisen und wegen eines hohen Rentneranteils entsprechend hohen Verpflichtungen nachkommen m&#xFC;ssen. St&#xF6;rend empfindet er die j&#xE4;hrliche Stichtagsbetrachtung, die als Momentaufnahme im Widerspruch zur langfristigen Orientierung von Vorsorgeeinrichtungen stehe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Versicherte verunsichert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Daniel Maeder&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer und Mitgr&#xFC;nder der CoOpera Sammelstiftung PUK, erachtete es ebenfalls als kritisch, dass der Deckungsgrad als die Kennzahl der beruflichen Vorsorge schlechthin dargestellt werde. Dass das Kapitaldeckungsverfahren die Vorsorgeeinrichtungen zwinge, jederzeit volle Deckung zu belegen f&#xFC;r Leistungen, die erst in der Zukunft f&#xE4;llig werden, hielt er generell f&#xFC;r kritisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gisela Basler&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrerin der Comunitas Vorsorgestiftung des Schweizerischen Gewerbeverbandes, pflichtete ihm bei, dass der Deckungsgrad zwar f&#xFC;r die Medien eine einfache Gr&#xF6;sse sei, dass sich aber die vielen Aspekte der beruflichen Vorsorge nicht einfach auf einen Nenner bringen liessen. Im Gegenteil: Die Debatte um den Deckungsgrad verunsichere die Versicherten zunehmend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinsichtlich des Umwandlungssatzes, der nicht mehr die Realit&#xE4;t der gestiegenen Lebenserwartung entspreche, stellte der Moderator Thomas Hengartner die These in den Raum, ob bei den Renten nicht ein tiefes Fixum anzusetzen sei, das um einen variablen Bonus erg&#xE4;nzt werde. Walter Kohler h&#xE4;lt diese Diskussion f&#xFC;r gef&#xE4;hrlich und gab zu bedenken, dass die Versicherten anstelle einer solchen L&#xF6;sung gleich selbst sparen k&#xF6;nnten. In seinen Augen habe sich das bestehende System bew&#xE4;hrt, und er warnte davor, daran zu r&#xFC;tteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Breite Diversifikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Comunitas reagiere auf das aktuelle Umfeld an den Finanzm&#xE4;rkten mit einer breiten Diversifikation des Portfolios, in der Hoffnung, dass es dadurch bei einer n&#xE4;chsten Krise nicht mit voller H&#xE4;rte getroffen werde, erl&#xE4;uterte Gisela Basler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Walter Kohler sieht angesichts des gegenw&#xE4;rtigen Anlagenotstands die Gefahr von Blasen in Anlageklassen, in die sich eine Vielzahl von Vorsorgeeinrichtungen fl&#xFC;chten, wie Sachwerte&#xA0;oder gewisse Direktanlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gefahr f&#xFC;r aggressive Strategien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
CoOpera, die vollst&#xE4;ndig auf Anlagen in b&#xF6;rsenkotierten Aktien verzichte, habe im Umfang von 30 Prozent des Anlageverm&#xF6;gens Hypotheken gew&#xE4;hrt, sei zu 40 Prozent direkt in Immobilien investiert und halte einen Anteil von 20 Prozent Obligationen, legte Daniel Maeder dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem hohen Immobilienanteil k&#xF6;nne er gut leben. Auch Gisela Basler meinte, dass ein Platzen der Immobilienblase eher ein Problem f&#xFC;r Vorsorgeeinrichtungen darstellen k&#xF6;nne, die in den letzten zehn Jahren aggressiv ihr Immobilienportfolio ausgebaut haben oder ihre Immobilien jeweils nach kurzer Zeit wieder abstossen, aber weniger f&#xFC;r jene, die es &#xFC;ber Jahre aufgebaut haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Festhalten an Wohneigentumsf&#xF6;rderung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Podiumsteilnehmenden sprachen sich einhellig f&#xFC;r die Beibehaltung der Wohneigentumsf&#xF6;rderung aus, die sie als sinnvolles Instrument betrachteten. Keine der drei Vorsorgeeinrichtungen stellte in den letzten Jahren eine dramatische Zunahme der Bez&#xFC;ge fest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gisela Basler hinterfragte, wie erh&#xE4;rtet das Argument sei, dass diejenigen Versicherten, die von der M&#xF6;glichkeit des Pensionskassenvorbezugs f&#xFC;r den Erwerb von Wohneigentum als Rentner eher Bez&#xFC;ger von Erg&#xE4;nzungsleistungen werden. F&#xFC;r Rentner sei der Vorbezug dann problematisch, wenn bei einer Inflation keine weiteren Mittel zur Verf&#xFC;gung stehen, da die Renten gesetzlich nicht an die Teuerung angepasst werden m&#xFC;ssen, meinte Walter Kohler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei CoOpera leisten die aktiv Versicherten einen Beitrag, um den Teuerungsausgleich der Renten zu erm&#xF6;glichen, erl&#xE4;uterte Daniel Maeder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Besser kommunizieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Was die Information der Versicherten anbelange, m&#xFC;sse noch verst&#xE4;ndlicher kommuniziert werden, f&#xFC;hrte Gisela Basler an. Angesichts des heterogenen Backgrounds der Versicherten sei dies allerdings ein dauernder Kampf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Versicherten m&#xFC;sse insbesondere klar gemacht werden, dass die berufliche Vorsorge kein Wunschkonzert sei und dass hohe Renditen nicht ohne ein hohes Risiko zu haben seien. Daniel Maeder gab zu Bedenken, dass der Versicherungsausweis fr&#xFC;her lediglich f&#xFC;nf Zahlen ausgewiesen habe. Inzwischen sei man dem Bed&#xFC;rfnis nach mehr Information nachgekommen, habe aber in der Menge eher &#xFC;bertrieben. Gisela Basler hielt die Information vor Ort f&#xFC;r wichtig und pl&#xE4;dierte daf&#xFC;r, nach dem Motto &#xAB;Steter Tropfen h&#xF6;hlt den Stein&#xBB; vorzugehen und Best Practice zu &#xFC;bernehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausbau des Umlageverfahrens&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;Nach den Visionen f&#xFC;r das Vorsorgesystem befragt, f&#xFC;hrte Walter Kohler an, dass zu &#xFC;berlegen sei, ob ein Grundpaket zuk&#xFC;nftig nicht auch Pflegeleistungen umfassen m&#xFC;sse. Gisela Basler hielt ein solches Komplettangebot f&#xFC;r verlockend, bezweifelte aber die Machbarkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Walter Kohler pl&#xE4;dierte &#xFC;berdies daf&#xFC;r, dass die Versicherten mehr Eigenverantwortung &#xFC;bernehmen sollen, statt alle Sicherheit zu fordern, die es g&#xE4;be. Daniel Maeder k&#xF6;nnte sich einen Ausbau des Umlageverfahrens vorstellen, der nicht &#xFC;ber Lohn- sondern &#xFC;ber Mehrwertsteuerprozente finanziert w&#xFC;rde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;&lt;b&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&#xA0;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Braendli Herbert</dc:creator><dc:date>2012-05-10T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Zukunft 2. S&#xE4;ule: Flickwerk statt hohe Schneiderkunst</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/zukunft-2-saeule-flickwerk-statt-hohe-schneiderkunst_18384.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;Zukunft 2. S&#xE4;ule: Flickwerk statt hohe Schneiderkunst&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autorin ist Caroline Vils (&lt;a style="border: 1px dotted rgb(0, 0, 255); background-image: url(&amp;quot;http://www.bb-vorsorge.ch/webinc/fck/editor/css/images/fck_anchor.gif&amp;quot;); padding-left: 18px; background-position: 0px 50%;" id="stern-z" name="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;)&#xA0;&#x2013; Statement in &lt;a title="Artikel Herbert Br&#xE4;ndli und Franz Zwyssig in finews.ch von B+B Vorsorge AG f&#xFC;r gute Vorsorge" target="_blank" href="http://www.finews.ch/news/versicherungen/8379-zukunft-2-saeule-flickwerk-statt-hohe-kunst"&gt;finews.ch&lt;/a&gt;, 1. Mai 2012.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Der Bundesrat hat sich mit dem gegenw&#xE4;rtigen System der 2. S&#xE4;ule und den Herausforderungen besch&#xE4;ftigt. Eine Analyse von Caroline Vils, von der Firma B+B Vorsorge.&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Caroline Vils, Leiterin der Rechtsberatung der B+B Vorsorge, fasst in einer dreiteiligen Serie zusammen, was vom knapp 170 Seiten umfassenden Bericht zu halten ist. Den Beginn machte letzten Monat ein Artikel zu den positiven Aspekten des Berichts, gefolgt vom heutigen Beitrag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er befasst sich mit den neutralen Aspekten. N&#xE4;chsten Monat erscheint der dritte Artikel, der sich den negativen Gesichtspunkten widmen wird.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Bericht &#xFC;ber die Zukunft 2. S&#xE4;ule verfolgt das Ziel, die Herausforderungen in der beruflichen Vorsorge zu lokalisieren und ihnen m&#xF6;gliche L&#xF6;sungsans&#xE4;tze gegen&#xFC;ber zu stellen. Hierzu hat der Bundesrat den Auftrag erteilt, Themen zu behandeln, die in der beruflichen Vorsorge wiederholt zu Diskussionen Anlass gegeben haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist an sich erfreulich, doch schon im ersten Abschnitt warnt der Bundesrat vor allzu weit reichenden &#xC4;nderungen eines an sich erfolgreichen Systems. Das System ist indessen nicht so erfolgreich wie unterstellt wird und der Bericht w&#xE4;re eine Chance gewesen, die Unzul&#xE4;nglichkeiten und M&#xE4;ngel mit Hilfe fundierter Analysen aufzudecken. Hingegen m&#xFC;ndete die Arbeit des Bundesrates zum gr&#xF6;ssten Teil in einer Aneinanderreihung mehr oder weniger bedeutsamer Inhalte der beruflichen Vorsorge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ziel erreicht?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Weit vorne im Bericht erw&#xE4;hnt der Bundesrat das Verfassungsziel. Die 2. S&#xE4;ule soll n&#xE4;mlich zusammen mit der 1. S&#xE4;ule die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise erm&#xF6;glichen. Seit den Anf&#xE4;ngen des BVG wird dieses Ziel bei einer Ersatzquote von 60 Prozent des letzten Brutto-Erwerbseinkommens als erreicht erachtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach bald 30-j&#xE4;hrigem Bestehen des BVG stellt sich der Bundesrat richtigerweise die Frage, ob dies wirklich in jedem Fall zum Leben reicht. Leider erfolgt anschliessend keine &#xFC;ber die zwei S&#xE4;ulen &#xFC;bergreifende Auseinandersetzung mit der Thematik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bloss eine Feststellung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Gest&#xFC;tzt auf den 3-S&#xE4;ulen Bericht, der aufgezeigt hat, dass die Ersatzquote bei tiefen und mittleren Einkommen eben nicht ausreicht, um den bisherigen Lebensstandard angemessen fortzuf&#xFC;hren, begn&#xFC;gt sich der Bundesrat schliesslich mit der Feststellung, dass die Frage nach einer allf&#xE4;lligen Erh&#xF6;hung der Ersatzquote im Rahmen der AHV-Revision gef&#xFC;hrt werden muss,&#xA0;da die erste S&#xE4;ule f&#xFC;r die tiefen und mittleren Einkommen eine gr&#xF6;ssere Rolle spielt als die berufliche Vorsorge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir eine Antwort geben wollen, wohin die 2. S&#xE4;ule in Zukunft gehen soll, w&#xE4;re eine mit der 1. S&#xE4;ule koordinierte Gesamtbetrachtung w&#xFC;nschenswert gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Komplexes BVG&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Viele im Bericht gemachte Feststellungen sind korrekt, jedoch l&#xE4;sst der Bundesrat die notwendige Konsequenz vermissen. So erkennt er einige Seiten weiter zutreffend, dass die Rahmenbedingungen der beruflichen Vorsorge in verschiedensten Erlassen enthalten sind, was die &#xDC;bersicht f&#xFC;r den Anwender stark erschwert. Einen w&#xFC;nschenswerten Vorschlag zur Beseitigung dieser wachsenden Problematik macht der Bundesrat mit dem L&#xF6;sungsansatz, die Regelungen zu konzentrieren oder sogar vollst&#xE4;ndig zu &#xFC;berarbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist sehr zu begr&#xFC;ssen, denn die Komplexit&#xE4;t des BVG stellt f&#xFC;r alle Beteiligten eine immer gr&#xF6;sser werdende Herausforderung dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&#xDC;berregulierung bef&#xFC;rchtet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Von einem Rahmengesetz der Anf&#xE4;nge ist schon lange nicht mehr die Rede. Ungl&#xFC;cklicherweise nehmen die Ausf&#xFC;hrungen zu dieser revolution&#xE4;ren Idee gerade mal einige wenige Zeilen in Anspruch und verhallen so wohl ungeh&#xF6;rt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielmehr sind Tendenzen in die komplett entgegen gesetzte Richtung zu bef&#xFC;rchten. Die meisten der vom Bundesrat formulierten L&#xF6;sungsvorschl&#xE4;ge werden zu einer weiteren &#xDC;berregulierung f&#xFC;hren, was insbesondere aus Kostengr&#xFC;nden in jedem Falle zu vermeiden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Massive Verwaltungskosten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Den Vorschlag einer freien Pensionskassenwahl k&#xF6;nnen wir nur bedingt gutheissen. So lehnen wir eine v&#xF6;llig freie Wahl ab, da eine solche L&#xF6;sung zu massiven Verwaltungskosten, unter anderem auf Grund des erh&#xF6;hten Werbeaufwandes, f&#xFC;hren d&#xFC;rfte. Hingegen pl&#xE4;dieren wir f&#xFC;r eine eingeschr&#xE4;nkte Pensionskassenwahl der Versicherten im Teilliquidationsfalle einer sich in Unterdeckung befindlichen Vorsorgeeinrichtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Betroffenen sind heute h&#xE4;ufig doppelt gestraft, wenn ihnen &#xFC;ber den Arbeitsplatzverlust hinaus auch noch das Pensionskassen-Guthaben aufgrund der Unterdeckung gek&#xFC;rzt wird. W&#xFC;rde der Versicherte selbst &#xFC;ber den Zeitpunkt, wann seine Austrittsleistung an die neue Vorsorgeeinrichtung &#xFC;bertragen wird, entscheiden k&#xF6;nnen, k&#xF6;nnte manch schmerzhafte K&#xFC;rzung vermieden werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unsch&#xF6;ne K&#xFC;rzungen&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;Dieses ernsthafte Thema findet unter dem Kapitel der H&#xE4;rtefallregelungen nochmalige Ber&#xFC;cksichtigung. Hier macht der Bundesrat darauf aufmerksam, dass unterdeckungsbedingte K&#xFC;rzungen der Altersguthaben insbesondere bei &#xE4;lteren Arbeitnehmern zu H&#xE4;rtef&#xE4;llen f&#xFC;hren k&#xF6;nnen, da eben diese Arbeitnehmer aufgrund ihres Alters vielfach keine Stelle mehr finden und dementsprechend zus&#xE4;tzlich zu der K&#xFC;rzung keine &#xC4;ufnung des Altersguthabens mehr stattfinden w&#xFC;rde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Ausf&#xFC;hrungen sind sicherlich nicht falsch, indessen darf nicht vergessen werden, dass solche K&#xFC;rzungen alle Versicherten betreffen k&#xF6;nnen. K&#xFC;rzungen bei den Guthaben der Versicherten sind immer unsch&#xF6;n und sollten vermieden werden, nicht nur bei &#xE4;lteren Arbeitnehmenden. Solche halbherzigen Massnahmen &#x2013; und dieses Fazit l&#xE4;sst sich f&#xFC;r den gesamten Bericht ziehen &#x2013; f&#xFC;hren lediglich zu weiteren Flickarbeiten an einem ohnehin schon komplizierten BVG, das eigentlich hoher Schneiderkunst, sprich einer Totalrevision, bed&#xFC;rfte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="stern" id="stern"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Caroline Vils ist Mitglied der Gesch&#xE4;ftsleitung und Leiterin Rechtsberatung der B+B Vorsorge. Sie ist ausgebildete Juristin und verf&#xFC;gt &#xFC;ber langj&#xE4;hrige Erfahrung in der beruflichen Vorsorge. Sie schreibt regelm&#xE4;ssig f&#xFC;r finews.ch&lt;/p&gt;
&lt;b&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&#xA0;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Vils Caroline</dc:creator><dc:date>2012-05-01T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Vorsorge und Politik</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/vorsorge-und-politik_18365.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1 id="finBoxInhaltH3"&gt;Vorsorge und Politik&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autoren sind Herbert Br&#xE4;ndli und Franz Zwyssig (&lt;a id="stern-z" name="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; Artikel in finanzen.ch (Experten-Kolumne), &lt;a href="http://www.finanzen.ch" title="Homepage www.finanzen.ch" target="_blank"&gt;Link zu finanzen.ch&lt;/a&gt;, 27. April 2012.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Unser BVG ist seit der Einf&#xFC;hrung zu einem Dickicht von Regelungen gewachsen, das f&#xFC;r die Versicherten nur noch schwer durchschaubar ist. Pensionskassen m&#xFC;ssen sich langfristig ausrichten und Fehler in der Gegenwart k&#xF6;nnen sehr grosse Konsequenzen in der Zukunft haben.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Pragmatische L&#xF6;sungen findet man kaum, nur Politiker haben immer wieder neue Ideen, wie man &#x201E;Quick wins&#x201C; erzielen kann. Dass &#x201E;Quick wins&#x201C; unter Umst&#xE4;nden f&#xFC;r die Pensionskassen und die Versicherten langfristig sch&#xE4;dlich sein k&#xF6;nnen, ignorieren Politiker gerne, da sie in Vierjahreszyklen denken. Wahre Vision&#xE4;re sind in der Politik selten geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Blick &#xFC;ber unsere Landesgrenzen zeigt, wie schlecht sich Demographiepolitik und Politik vertragen. In Deutschland hat man bereits vor 40 Jahren erkannt, dass sich aufgrund der sinkenden Geburtenraten eine radikale gesellschaftliche Ver&#xE4;nderung anbahnt. Aber jede Regierung hat die Chance verpasst, das Thema aktiv anzugehen und die Auswirkungen des demographischen Wandels abzufedern. Deutschland hat die demographische Dividende eingefahren, es aber unterlassen, R&#xFC;cklagen f&#xFC;r die zuk&#xFC;nftigen Rentenverpflichtungen zu bilden. In Zukunft muss die schrumpfende Erwerbsbev&#xF6;lkerung grosse Produktivit&#xE4;tsfortschritte machen, um den jetzigen Wohlstand zu erhalten. Zudem kommen steigende Kosten f&#xFC;r die Rentenfinanzierung und Zinszahlungen f&#xFC;r die hohe Staatsverschuldung. Dass hier eine gigantische finanzielle und soziale Zeitbombe tickt, braucht man nicht weiter zu erl&#xE4;utern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dank direktdemokratischer Instrumente haben wir hierzulande M&#xF6;glichkeiten, die Politik zu &#xFC;bersteuern. Der Stimmb&#xFC;rger fordert zu Recht eine nachhaltige Finanzierung der Staatsausgaben und der&#xA0;Altersvorsorge. Bei einem Durchschnittsalter der Schweizer Bev&#xF6;lkerung von etwa 41 Jahren hat der Stimmb&#xFC;rger kein Interesse an einer ideologiegetriebenen, kurzfristig orientierten und politisch motivierten Diskussion &#xFC;ber die Altersvorsorge, sondern er will ganz einfach nach dem Arbeitsleben eine gute Rente erhalten.&lt;br /&gt;
Der Warnschuss des Wahlvolkes &#xFC;ber den Umwandlungssatz scheint aber nicht &#xFC;berall wahrgenommen worden zu sein. So wird im Nachgang zum Bericht des Bundesrates &#xFC;ber die Zukunft der 2. S&#xE4;ule ernsthaft dar&#xFC;ber diskutiert, den Umwandlungssatz gesetzlich festzulegen. Bereits mit der Strukturreform hat man Mehrverzinsungen von Vorsorgeeinrichtungen an hohe H&#xFC;rden gebunden. Dies f&#xFC;hrt dazu, dass der Wettbewerb bei den Pensionskassen unterbunden wird und die Nutzniesser die ineffizienten Vorsorgeeinrichtungen sind. Dass dies sogar von kompetenten Politikern vertreten wird, die sonst f&#xFC;r eine liberale Marktordnung eintreten, macht uns Angst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Versicherungssammelstiftungen kriegen mit diesen wettbewerbsverhindernden Regelungen und der Legal Quote, die ihnen zusteht, eine Lizenz zum Gelddrucken, aber nicht prim&#xE4;r f&#xFC;r die Versicherten, sondern f&#xFC;r die Aktion&#xE4;re.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist unser Anliegen bei B+B, dass es einen freien und fairen Wettbewerb bei den Pensionskassen gibt, damit wir alle eine langfristig gesicherte und gute Rente haben werden. Daf&#xFC;r engagieren wir uns auch in Zukunft!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="stern" id="stern"&gt;&lt;/a&gt;Herbert Br&#xE4;ndli ist Betriebswirtschafter und Eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte mit einem breit diversifizierten Auftragsportefeuille. Herbert Br&#xE4;ndli ist Gr&#xFC;nder und VR-Pr&#xE4;sident der B+B Vorsorge AG, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, mehr Dynamik und Transparenz in die berufliche Vorsorge zu bringen und ihren Kunden eine fundierte Beratung sowie interessante Alternativen zu bieten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Franz Zwyssig ist Betriebswirtschafter und Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der B+B Vorsorge AG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Br&#xE4;ndli Herbert - Zwyssig Franz</dc:creator><dc:date>2012-04-27T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Ein einfacheres BVG mit mehr Transparenz</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/ein-einfacheres-bvg-mit-mehr-transparenz_18257.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1 id="finBoxInhaltH3"&gt;Ein einfacheres BVG mit mehr Transparenz&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autor ist Franz Zwyssig (&lt;a id="stern-z" name="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; Artikel in Stocks, 13. April 2012. &lt;a target="_blank" title="Homepage von stocks - Das Schweizer Anleger-Magazin" href="http://stocks.finanzen.ch/"&gt;Link stocks&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Die Vorschl&#xE4;ge des Bundesrates lassen offen, wohin die Reise des BVG geht. Eine Auslegeordnung.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Diskussion &#xFC;ber die berufliche Vorsorge hat in der Schweiz seit einigen Jahren an Intensit&#xE4;t zugenommen. Die Situation am Kapitalmarkt, &#xAB;Rentenklau&#xBB;, das Referendum zum Umwandlungssatz, hohe Verm&#xF6;gensverwaltungskosten und Missbrauchsf&#xE4;lle in Pensionskassen sind nur einige der Themen, die eine Branche ins Scheinwerferlicht r&#xFC;cken, die sonst eher unauff&#xE4;llig im Hintergrund agiert hatte. Als Angestellter erfuhr man einmal im Jahr, wie hoch das angesparte Verm&#xF6;gen in der 2. S&#xE4;ule ist und dass es eine regelm&#xE4;ssige Verzinsung gibt. Die Mitsprache der Nutzniesser, sprich Versicherten, wurde eher zur&#xFC;ckhaltend geltend gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor zehn Jahren ist die Branche in eine grundlegende Krise geraten, als die Kapitalm&#xE4;rkte nach einer &#xDC;berhitzung korrigierten und die Ertr&#xE4;ge &#xFC;ber einen gewissen Zeitraum tiefer als die Sollrenditen ausfielen. War das ein Grund zur Panik? Nein, falls die Vorsorgeeinrichtung eine gute Altersstruktur und eine solide Anlagestrategie ausgewiesen hatte. Zudem muss man wissen, dass die 2. S&#xE4;ule langfristig ausgerichtet ist und Schwankungen bei Kapitalanlagen normal sind. Ins Panische gehen aber schon mal die Aussagen von Versicherungen und Politikern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie reagieren Versicherungen und Politiker, wenn ihre Kinder in Gefahr sind? &lt;br /&gt;
Genau, sie versuchen sie zu sch&#xFC;tzen, indem sie neue Regeln definieren und implementieren. Ob die Kinder zus&#xE4;tzliche Regeln wirklich brauchen, wird viel zu wenig hinterfragt. Themen, die eine gewisse Aufmerksamkeit geniessen, werden sehr schnell zu einem Tummelplatz gutgemeinter Ideen, die sich zudem medial gut vermarkten lassen. Genau dies ist in den letzten Jahren mit dem BVG passiert. Je nach politischem Glauben kommen Vorschl&#xE4;ge, die von der Umverteilung der Altersguthaben bis zur v&#xF6;lligen Liberalisierung der 2. S&#xE4;ule reichen. Erst mit dem Referendum zum Umwandlungssatz im Jahr 2010 haben die Versicherten dem Parlament und den Versicherern die rote Karte gezeigt. Die Interpretation des Ergebnisses reichte von &#xAB;Ohrfeige f&#xFC;r die Entscheidungstr&#xE4;ger&#xBB; bis zu &#xAB;Unf&#xE4;higkeit des B&#xFC;rgers den Sachverhalt zu verstehen&#xBB;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bundesrat hat die Lektion verstanden und sich daran gemacht, eine grunds&#xE4;tzliche Diskussion &#xFC;ber die Zukunft der 2. S&#xE4;ule zu entfachen. Aus dieser Initiative entstand ein Papier, das eine Sammlung vieler Vorschl&#xE4;ge ist, aber kein koh&#xE4;rentes Gesamtkonzept erkennen l&#xE4;sst. Leider l&#xE4;sst sich aus dem Bericht auch nicht schliessen, wie die Zukunft aussehen soll und wohin die Reise des BVG geht. Eher gleicht es einer Schrotladung, die auf gut Gl&#xFC;ck in den Wald verschossen wurde, verbunden mit der Hoffnung, dass irgendwas getroffen wird. Viele der vorgeschlagenen Ideen sind politisch nicht umsetzbar und w&#xFC;rden im Parlament oder sp&#xE4;testens bei einem Referendum scheitern. Im Windschatten des Berichts kommen nun neue Ideen von verschiedenen Seiten hinzu, die aber meist auf Leistungsreduzierungen oder Umverteilungen zielen. Weder das eine noch das andere ist ein Heilmittel f&#xFC;r die 2. S&#xE4;ule, denn beides entspricht nicht den Bed&#xFC;rfnissen der Versicherten. Unseres Erachtens sind die Bed&#xFC;rfnisse im Bericht generell zu wenig ber&#xFC;cksichtigt worden. Ist es wirklich wichtig, &#xFC;ber einen einheitlichen Vorsorgeausweis zu sprechen? W&#xE4;re es nicht viel dringender n&#xF6;tig, gute L&#xF6;sungen f&#xFC;r mobile Arbeitnehmer zu finden, oder wollen wir als Exportnation weiterhin Leute bestrafen, die bereit sind, ins Ausland zu gehen, um dort einige Zeit zu arbeiten? Bundesrat Alain Berset hat Ende M&#xE4;rz in den Medien ein erfreuliches Statement gemacht und festgestellt, dass das BVG nicht isoliert betrachtet werden sollte, sondern gesamtheitlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu oft wurde Patchworking betrieben, um partielle Probleme zu l&#xF6;sen und Interessen durchzusetzen. Das BVG ist komplex und es gibt sehr enge Verflechtungen mit den anderen Sozialversicherungen. Diese Erkenntnis muss sich &#xFC;berall durchsetzen, und es braucht einen mutigen Schritt vorw&#xE4;rts, um weiterkommen zu k&#xF6;nnen. Gesamtheitlich bedeutet auch, dem Destinat&#xE4;r zuzuh&#xF6;ren und ihn mit ins Boot zu holen. W&#xFC;nschenswert w&#xE4;re eine ideologiefreie Diskussion, ansonsten bleibt das System ein Flickenteppich. Nun ist es einfach, anderen die Verantwortung zuzuschieben f&#xFC;r falsche Ans&#xE4;tze und Fehlentwicklungen. Es ist einfach, sich nur auf Kritik zu beschr&#xE4;nken. Wenn man aber Teil des Vorsorgemarktes ist, sollte man es als seine Aufgabe sehen, die berufliche Vorsorge im Sinn der Versicherten weiterzubringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie k&#xF6;nnte also das ideale BVG aussehen? &lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;Voraussetzung ist, dass die Vorsorge einem liberalen Geist entspricht und dass der genossenschaftliche Gedanke wieder gef&#xF6;rdert wird. Auch soll das BVG vereinfacht werden und Stiftungen m&#xFC;ssen unternehmerisch gef&#xFC;hrt werden. Unternehmerische F&#xFC;hrung heisst, dass das oberste Organ, also der Stiftungsrat, weitreichende Kompetenzen hat und unter anderem die Verzinsung der Altersguthaben und des Umwandlungssatzes nach Absprache mit dem Pensionsversicherungsexperten bestimmt. Ertr&#xE4;ge auf den Anlagen sollen den Versicherten weitergegeben werden und Wertschwankungsreserven sollen nur so weit wie notwendig gebildet werden. Die f&#xFC;r die Berechnung angewendete sogenannte Praktikermethode hat sich dabei in der Vergangenheit bew&#xE4;hrt und gute Ergebnisse geliefert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Finanzierung der Altersguthaben geschieht wie anhin mit einer altersabh&#xE4;ngigen Beitragsstaffelung, basierend auf dem AHV-Jahreslohn. Damit entf&#xE4;llt der Koordinationsabzug. Die absoluten Beitr&#xE4;ge bleiben w&#xE4;hrend der Sparphase jedoch unver&#xE4;ndert. Das Entfallen des Koordinationsabzuges vereinfacht s&#xE4;mtliche Berechnungen, da die Leistungen und Beitr&#xE4;ge analog der 1. S&#xE4;ule definiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Unterteilung in einen obligatorischen und einen &#xFC;berobligatorischen Teil behalten wir bei, wobei das BVG-Obligatorium bei 126 000 Franken endet und damit dem jetzigen UVG-Maximum entspricht. Im &#xFC;berobligatorischen Teil kann das Versicherungsprinzip fallen gelassen werden und es ist denkbar, dass auch reine Sparkassen zugelassen sind. Skepsis muss aufkommen, wenn es um Barauszahlungen von Vorsorgegeldern geht, sei dies nun bei Erreichen des Pensionierungsalters, zur Wohneigentumsf&#xF6;rderung oder auch bei Aufnahme einer selbstst&#xE4;ndigen Berufst&#xE4;tigkeit. Diese Sachverhalte haben nichts mit dem Zweck der 2. S&#xE4;ule zu tun und torpedieren teilweise den Vorsorgegedanken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Invaliden und Hinterlassenenleistungen orientieren sich wie die Beitr&#xE4;ge am AHV-Jahreslohn und sind demzufolge analog wie die Leistungen der 1. S&#xE4;ule zu berechnen. Alle diese Massnahmen sind nicht exotisch, sondern richten sich am Wunsch der Versicherten aus, das Netzwerk der Sozialversicherungen zu vereinfachen und damit verst&#xE4;ndlicher zu machen. Ist der Gesetzgeber nicht bereit, das System zu vereinfachen und die &#xDC;berregulierung einzud&#xE4;mmen, werden &#xC4;nderungen des BVG beim Stimmvolk einen schweren Stand haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die vorgeschlagenen Vereinfachungen und eine erh&#xF6;hte Transparenz f&#xFC;r die Beitragszahler bei den Verm&#xF6;gensverwaltungs- und Verwaltungskosten sowie bei den Risikopr&#xE4;mien sind ein echtes Kundenbed&#xFC;rfnis. Mit einem guten Kostenmanagement in der 2. S&#xE4;ule und einem erfolgreichen Asset Management k&#xF6;nnen zus&#xE4;tzliche Vorteile f&#xFC;r die Versicherten generiert werden, die es erlauben, f&#xFC;r sie gute Leistungen zu erbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einfacher, transparenter&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die wesentlichen &#xC4;nderungsvorschl&#xE4;ge zur Vereinfachung des BVG:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;Grunds&#xE4;tzlich werden alle Leistungen und Beitr&#xE4;ge &#xFC;ber den AHV-Lohn definiert.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Der Koordinationsabzug entf&#xE4;llt.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Die Aufnahme erfolgt bei einem Jahreseinkommen von mindestens 50 Prozent einer maximalen AHV-Rente.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Das Obligatorium beschr&#xE4;nkt sich auf das UVG-Maximum.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Im &#xFC;berobligatorischen Teil kann das Versicherungsprinzip fallen gelassen werden, reine Sparkassen sind erlaubt.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Altersgutschriften sind f&#xFC;r Frau und Mann gleich.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Der Stiftungsrat entscheidet &#xFC;ber die Verzinsung der Altersguthaben und des Umwandlungssatzes nach Absprache mit dem Pensionsversicherungsexperten.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Kapitalbezug ist nur noch im &#xFC;berobligatorischen Bereich m&#xF6;glich.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Keine Barauszahlung bei Aufnahme einer selbstst&#xE4;ndigen beruflichen T&#xE4;tigkeit.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="stern" id="stern"&gt;&lt;/a&gt;Franz Zwyssig kommentiert f&#xFC;r Stocks aktuelle Entwicklungen in der  eidgen&#xF6;ssischen Vorsorgepolitik. Er ist Betriebswirtschafter und Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der B+B Vorsorge AG, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, mehr Dynamik und Transparenz in die berufliche Vorsorge zu bringen und ihren Kunden eine fundierte Beratung sowie interessante Alternativen zu bieten. &lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Zwyssig Franz</dc:creator><dc:date>2012-04-13T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Lange und kurze Blicke - Performanceentwicklung von Pensionskassen</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/lange-und-kurze-blicke-performanceentwicklung-von-pensionskassen_18222.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;Lange und kurze Blicke - Performanceentwicklung von Pensionskassen&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autoren sind Herbert Br&#xE4;ndli und Franz Zwyssig (&lt;a name="stern-z" id="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; Statement in &lt;a title="Homepage www.kmulife.ch" target="_blank" href="http://www.kmulife.ch/"&gt;KMU&#xA0;LIFE&lt;/a&gt;, 12. April 2012.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Ein ASIP Perfomancevergleich des Schweizerischen Pensionskassenverbands zeigt f&#xFC;r das Jahr 2011 sehr gute Ertr&#xE4;ge mit Immobilien, eine relativ gute Performance der festverzinslichen Anlagen und schw&#xE4;chelnde Aktien. Im neu aufgelegten Jahrbuch der Credit Suisse stehen hingegen Aktien mit der h&#xF6;chsten Rendite da, w&#xE4;hrend festverzinsliche Anlagen nur ungen&#xFC;gende Realertr&#xE4;ge abwerfen. Der folgende Beitrag wirft einen analytischen Blick auf beide Positionen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;p&gt;Im Jahrbuch der Credit Suisse beschreiben und analysieren Wissenschafter der London Business School die Ertr&#xE4;ge verschiedener Anlagen in den wichtigsten Wirtschaftsgebieten. Elroy Dimson, Paul Marsh und Mike Staunton ziehen aufgrund der Finanzmarktentwicklungen in amerikanischen, asiatischen, europ&#xE4;ischen und afrikanischen M&#xE4;rkten Schl&#xFC;sse zum Risiko- und Ertragspotential der Pensionskassen. Grundlagen sind die beobachteten Trends von Aktien, Obligationen, Geld, W&#xE4;hrungen und Inflation seit Beginn des 20. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ASIP Performancevergleich erhebt dagegen die Anlageergebnisse zweimal j&#xE4;hrlich. Offensichtlich besteht ein grosses Spannungsfeld zwischen den kurzfristigen und langfristigen Entwicklungen. Solange j&#xE4;hrliche, oft auch bereits semester- und quartalsweise erstellte Erfolgsrechnungen im Vordergrund stehen, wirken sich Ertrags- und Kursschwankungen direkt auf den Deckungsgrad aus und erlangen so in der Diskussion um die berufliche Altersvorsorge eine verquere Bedeutung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehrere Wege gehen&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;Der alleinige Blick auf stichtagbezogene Finanzergebnisse verwirrt. Niemand kann voraussagen wie sich diese &#xFC;ber l&#xE4;ngere Zeitr&#xE4;ume entwickeln und auswirken werden. Dagegen wiegen langfristige Verm&#xF6;gens- und Ertragsentwicklungen weit schwerer auf die Leistungsf&#xE4;higkeit der Pensionskassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Pensionspl&#xE4;nen mit fester Beitragszusage h&#xE4;ngen die Renten fast ausschliesslich vom Erfolg der Anlagen ab. Ein nachhaltiger Mehrertrag von einem Prozent erh&#xF6;ht dank dem Zinseszinseffekt die Altersrenten um ein Viertel, und ein Viertel Prozent Mehrertrag erm&#xF6;glicht die Auszahlung der zus&#xE4;tzlichen Renten infolge der zunehmenden Lebenserwartung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kraft nutzen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Auf die Frage, was die st&#xE4;rkste Kraft im Universum sei, hat der Physiker Albert Einstein die Zinseszinsen angef&#xFC;hrt. Pensionskassen sind geradezu pr&#xE4;destiniert, diese Kraft zu nutzen und der Verzinsung der Altersguthaben die zustehende Bedeutung zukommen zu lassen. Wer sonst kann schon &#xFC;ber 100 Jahre investiert bleiben und der Versuchung des &#xFC;berst&#xFC;rzten &#xAB;Kassemachens&#xBB; widerstehen, welche mit den Rechnungsabschl&#xFC;ssen unabl&#xE4;ssig simuliert wird. Eine Investition von CHF 100 in globale Aktienm&#xE4;rkte im Jahre 1900 ist bis Ende 2011 dank dem Compounding-Effekt auf den stolzen Betrag von CHF 160'820 angeschwollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angesichts dieser Kr&#xE4;fte hat sich auch der &#xE4;usserst erfolgreiche Anleger Warren Buffett mit den Worten &#xAB;No matter how great the talent or efforts, some things just take time. You can't produce a baby in one month by getting nine women pregnant&#xBB; als bekennender Anh&#xE4;nger des Zinseszinseffekts bekannt. Der ASIP weist f&#xFC;r das Jahr 2011 eine ungen&#xFC;gende Medianrendite von -0.2 Prozent aus und f&#xFC;hrt die Schw&#xE4;che auf die grosse Verunsicherung der M&#xE4;rkte wegen politischer und wirtschaftlicher Turbulenzen zur&#xFC;ck. Darum sei 201 1 &#xAB;das Jahr der Obligationen&#xBB;, die trotz historisch tiefen Coupons eine solide Performance geliefert und dank hohen Anteilen am Gesamtverm&#xF6;gen das Nullergebnis der Pensionskassenbranche erst erm&#xF6;glicht h&#xE4;tten. Dazu lieferten Immobilien die h&#xF6;chsten Ertr&#xE4;ge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Dividenden sprudelten, wurden allerdings durch Kursverluste ins Negative gedreht. Bereits seit 2002 vermissen aber Schweizer Pensionskassen die gewohnten Risikopr&#xE4;mien auf Aktienanlagen. Entsprechend haben sich in den zehn vergangenen Jahren Obligationen deutlich besser entwickelt als Aktien. Solch atypische Performanceverl&#xE4;ufe &#xFC;ber zehn, manchmal auch mehr Jahre haben die Wissenschafter der Londoner Business School auf allen M&#xE4;rkten beobachtet. Amerikanische Pensionsfonds konnten nach einem &#xAB;pretty unique and pretty wild ride for the last decade&#xBB; im Jahr 2011 im Mittel 16.4 Prozent zulegen, berichtet Wilshire Associates Inc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;in einer Studie. Die l&#xE4;ngste Durststrecke seit den Dreissigern scheint ausgestanden und die Deckungsgrade konnten wieder verbessert werden. Noch weisen aber 90 Prozent aller US-Pensionsfonds eine Unterdeckung aus. Im Vorjahr waren es noch 98 Prozent. Die untersuchten Einrichtungen basieren ihre Leistungsversprechen auf einem durchschnittlichen technischen Zins von j&#xE4;hrlich acht Prozent und haben entsprechend d&#xFC;nne Reservepolster.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beobachtung &#xFC;ber mehrere Dekaden&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
In der Schweiz sind diese R&#xFC;ckstellungen grossz&#xFC;giger bemessen.&#xA0;Das Leistungs- und Finanzierungsmodell beruht auf der Annahme, dass die erzielte Rendite mindestens der Lohnzuwachsrate entspricht und die interne Verzinsung wurde mit dem BVG bei vier Prozent fixiert. Die momentanen Schwierigkeiten, die hierzu notwendigen Ertr&#xE4;ge zu erwirtschaften, reissen die internen Zins- und Umwandlungss&#xE4;tze nach unten und lassen die Renten einbrechen. Die situativ verordnete Leistungsreduktion scheint aber nicht gerechtfertigt. Nach dem Weltkrieg von 1946 bis 1961 hielten sich tiefe Ertrage und Lohnzuwachsraten die Waage und die Renten konnten ungest&#xF6;rt anwachsen. In der folgenden Boomphase bis 1975 stiegen die L&#xF6;hne st&#xE4;rker als die Zinsen und bewirkten einen massiven theoretischen Nachfinanzierungsbedarf. Die privat organisierten Pensionskassen l&#xF6;sten dieses &#xAB;Problem&#xBB; ohne Staatsintervention souver&#xE4;n.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die folgende volatile Phase mit abwechselnd &#xFC;berwiegenden Lohnzuwachsraten oder Renditen wurde ab 1990 von einer l&#xE4;ngeren Periode mit geringem Lohnwachstum und hohen Renditen abgel&#xF6;st. In der Folge rannten die Renten den L&#xF6;hnen f&#xF6;rmlich davon, bis ab 2002 das vor&#xFC;bergehende Ausbleiben der Risikopr&#xE4;mien ein medial und politisch orchestriertes Rentenfiasko ausgel&#xF6;st hat. Wieder, wie in den sechziger und siebziger Jahren, besteht ein theoretischer Nachfinanzierungsbedarf, dem der Staat jetzt mit einer Senkung der Renten und zus&#xE4;tzlichen Beitr&#xE4;gen begegnen will. Gleichzeitig dr&#xE4;ngt er auf mehr risikolose Anlagen, sprich Staatsanleihen in den Pensionskassenportfolios. Diese Rechnung kann nicht aufgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlussbemerkung&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Gem&#xE4;ss der CS-Studie k&#xF6;nnen nur Aktien- und Immobilien die Pensionskassen bei der Finanzierung ihrer Renten wirksam entlasten.&#xA0;Bereits ab 15-j&#xE4;hrigen Perioden fahren Anleger bei vergleichbaren Schwankungsrisiken mit Aktien weit besser als mit Obligationen. Die Mehrrenditen betragen gegen 3.5 Prozent. Die im Zuge der Schuldenwirtschaft in Europa, insbesondere auch in Holland beobachtete Verlagerung der Anlagestrategien hin zu Festverzinslichen schw&#xE4;cht Pensionskassen nachhaltig. Sie sind nicht mehr in der Lage, den Nachfinanzierungsbedarf aus eigener Kraft auszugleichen.&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a id="stern" name="stern"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herbert Br&#xE4;ndli ist Verwaltungsratspr&#xE4;sident und Gr&#xFC;nder der B+B Vorsorge AG.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Franz Zwyssig hat die operative Gesch&#xE4;ftsleitung der B+B Holding AG und der B+B Vorsorge AG inne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Br&#xE4;ndli Herbert - Zwyssig Franz</dc:creator><dc:date>2012-04-12T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Bericht &#xFC;ber die Zukunft der 2. S&#xE4;ule</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/bericht-ueber-die-zukunft-der-2-saeule_18099.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;Bericht &#xFC;ber die Zukunft der 2. S&#xE4;ule&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 24. Dezember letzten Jahres wurde der erste Entwurf des Berichts des Bundesrates zuhanden der Bundesversammlung &#xFC;ber die Zukunft der 2. S&#xE4;ule in die Anh&#xF6;rung geschickt. Ziel des Berichtes war es, eine breite Auslegeordnung der Herausforderungen in der beruflichen Vorsorge zu erstellen, die Herausforderungen zu lokalisieren und ihnen m&#xF6;gliche L&#xF6;sungsans&#xE4;tze gegen&#xFC;ber zu stellen. Gleich zu Beginn des Berichts wurde festgehalten, dass es nicht das Ziel sei, das bestehende System zu revolutionieren, vielmehr sollten die aktuellen Strukturen gest&#xE4;rkt und gefestigt werden. Der Bericht und die L&#xF6;sungsans&#xE4;tze bauen daher konsequenterweise auf bestehende Strukturen auf und sind wenig innovativ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;B+B bedauert dies sehr und hat ihrem Antwortbogen, welcher bez&#xFC;glich des Berichts Zukunft 2. S&#xE4;ule ausgef&#xFC;llt werden konnte, einen Grundsatzvorschlag zur Gestaltung eines zuk&#xFC;nftigen, einfachen BVGs beigelegt, &#xE4;hnlich dem BVG-Vorschlag des ASIPs vor einigen Jahren. Mit dem beigelegten Vorschlag der B+B (folgend &#x201E;&lt;a href="/files/pdf/news/2012/120328-einfaches-bvg.pdf" target="_blank"&gt;einfaches BVG&lt;/a&gt;&#x201C; genannt) k&#xF6;nnte nach unserer Meinung Verwaltungskosten eingespart, Transparenz gesteigert und das Verst&#xE4;ndnis der Versicherten f&#xFC;r das BVG erh&#xF6;ht werden und somit wieder mehr Vertrauen in die 2. S&#xE4;ule geschaffen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie k&#xF6;nnen den &lt;a href="http://www.bsv.admin.ch/themen/vorsorge/aktuell/03157/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCEdH17gGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--"&gt;Bericht&lt;/a&gt;, die &lt;a href="/files/pdf/news/2012/2012-03-12-fragebogen-zum-bericht.doc"&gt;Antworten der B+B&lt;/a&gt; und das &#x201E;einfache BVG&#x201C; auf unserer Webseite herunter laden. Wir m&#xF6;chten darauf hinweisen, dass die Antworten teilweise nicht f&#xFC;r sich, sondern nur im Zusammenhang mit den Aussagen des Berichts gelesen und verstanden werden k&#xF6;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zur Idee eines &#x201E;einfachen BVG&#x201C;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das &#x201E;einfache BVG&#x201C; baut darauf auf, dass der versicherte Lohn &#xFC;ber den AHV-Jahreslohn, analog zur ersten S&#xE4;ule, definiert wird. Versichert wird ein Lohn bis zur UVG-Bemessungsgrenze, also bis zum UVG-Maximum. Auf den Koordinationsabzug wird verzichtet. Dadurch f&#xE4;llt ein Thema auf Seiten der Versicherten weg, welches immer wieder zu Unklarheiten und Diskussionen gef&#xFC;hrt hat. Bei der Finanzierung der 2. S&#xE4;ule werden Alters-,  Risiko- und Verwaltungskostenbeitrag getrennt ausgewiesen und finanziert. Sparbeitr&#xE4;ge werden pro Versicherten in Prozenten des AHV-Jahreslohnes gem&#xE4;ss Beitragsprimat, ab 1. Januar nach Vollendung des 24. Altersjahres, eingezahlt. Risikobeitr&#xE4;ge hingegen werden ab 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahrs eingefordert und werden gem&#xE4;ss Leistungsprimat berechnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Invaliden- oder Hinterlassenenrenten werden in Prozenten des letzten AHV-Jahreslohnes angegeben, welche lebensl&#xE4;nglich auszubezahlen sind. So erh&#xE4;lt z.B. ein 100%iger IV-Rentner gem&#xE4;ss dem einfachen BVG lebensl&#xE4;nglich 30% des letzten versicherten AHV-Jahreslohnes. Durch die bisher beschriebenen &#xC4;nderungen entsteht eine Vereinfachung des Systems, Destinat&#xE4;re k&#xF6;nnen die versicherte Leistung mit einem Dreisatz selbst nachrechnen und kontrollieren. Damit wird unserer Meinung nach das Vertrauen in das System der 2. S&#xE4;ule gesteigert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Altersleistung hingegen berechnet sich durch die Multiplikation des vom obersten Organ festgelegten Umwandlungssatzes mit dem vorhandenen Sparguthaben. Eine Kapitaloption soll nur im &#xFC;berobligatorischen Bereich gem&#xE4;ss dem &#x201E;einfachen BVG&#x201C; m&#xF6;glich sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um der Zweckentfremdung des BVGs als Steueroptimierungssystems zu begegnen, sind im &#x201E;einfachen BVG&#x201C; keine Wohneigentumsf&#xF6;rderung und keine Kapitaloptionen vorgesehen. Entsprechend wird die individuelle Steueroptimierung &#xFC;ber das BVG verunm&#xF6;glicht oder wenigstens stark eingeschr&#xE4;nkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Versicherungsprinzip wird im &#xFC;berobligatorischen Teil fallen gelassen, da ein reiner Sparprozess erlaubt sein soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Betreffend der Angemessenheit wird im &#x201E;einfachen BVG&#x201C; nur noch der Sparprozess betrachtet. Ein Vorsorgeplan gilt als angemessen, wenn die gesamten reglementarischen Beitr&#xE4;ge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern nicht mehr als 25 % aller versicherbaren AHV-pflichtigen Jahresl&#xF6;hne ausmachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nat&#xFC;rlich spielt die Sicherstellung der Finanzierung der Leistungen f&#xFC;r das Vertrauen der Versicherten eine grosse Rolle. B+B ist der Meinung, dass die Bildung von Risiko- und Wertschwankungsreserven vom obersten Organ festgelegt werden m&#xFC;ssen, da es am Besten &#xFC;ber die Struktur, die Ausrichtung und die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtung Bescheid weiss. Der Experte f&#xFC;r berufliche Vorsorge pr&#xFC;ft periodisch die Finanzierung der Leistungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zudem besteht gem&#xE4;ss dem &#x201E;einfachen BVG&#x201C; die M&#xF6;glichkeit, dass die Versicherten bei einem Stellenwechsel entscheiden, an wen und vor allem wann sie ihr Freiz&#xFC;gigkeitsguthaben &#xFC;bertragen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ber&#xFC;cksichtigung der Antworten der Anh&#xF6;rung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geplant ist, dass der Bundesrat unter Ber&#xFC;cksichtigung der Anh&#xF6;rungsergebnisse konkrete Reformvorschl&#xE4;ge ausarbeiten und den Bericht mit einer entsprechenden Reformagenda noch vor der Sommerpause 2012 zuhanden des Parlaments verabschieden wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je nachdem, welche Informationen bzw. R&#xFC;ckmeldungen der Bundesrat erh&#xE4;lt, k&#xF6;nnte er einzelne Vorschl&#xE4;ge verwerfen oder aufnehmen. B+B hofft, mit ihren Antworten zum Bericht Zukunft 2. S&#xE4;ule und dem &#x201E;einfachen BVG&#x201C; Denkanst&#xF6;sse geben zu k&#xF6;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie sich f&#xFC;r Ihre Antwort auf den Bericht der 2. S&#xE4;ule auf die Antworten der B+B st&#xFC;tzen wollen, sind Sie herzlich eingeladen, diese zu ben&#xFC;tzen. Die Anh&#xF6;rungsfrist l&#xE4;uft bis zum 30. April 2012.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="/files/pdf/news/2012/120328-einfaches-bvg.pdf" target="_blank"&gt;Beilage: &amp;quot;Einfaches BVG&amp;quot;&lt;/a&gt; - pdf-Datei&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="/files/pdf/news/2012/2012-03-12-fragebogen-zum-bericht.doc" title="Antworten zum Fragebogen Zukungt 2. S&#xE4;ule"&gt;Antworten zum Fragebogen Zukunft 2. S&#xE4;ule&lt;/a&gt; - Word-Datei&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.bsv.admin.ch/themen/vorsorge/aktuell/03157/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCEdH17gGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--"&gt;Bericht zur Zukunft der 2. S&#xE4;ule&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Stadlm&#xFC;ller Dietlinde</dc:creator><dc:date>2012-03-28T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Hohe Kosten, wenig Ertr&#xE4;ge</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/hohe-kosten-wenig-ertraege_18298.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1 id="finBoxInhaltH3"&gt;Hohe Kosten, wenig Ertr&#xE4;ge&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autor ist Herbert Br&#xE4;ndli (&lt;a id="stern-z" name="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; Artikel in St. Galler Tagblatt, 27. M&#xE4;rz 2012. Rubrik Podium.&lt;a title="Homepage www.tagblatt.ch" href="http://www.tagblatt.ch" target="_blank"&gt; Link St. Galler Tagblatt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;In regelm&#xE4;ssigen Abst&#xE4;nden drohen die Schweizer Lebensversicherer, sich aus dem Pensionskassengesch&#xE4;ft zur&#xFC;ckzuziehen. Die verbliebenen Anbieter generieren hohe Kosten und wenig Ertr&#xE4;ge. Das Beste f&#xFC;r die 2. S&#xE4;ule der KMU w&#xE4;re, wenn sie ihre Drohung endlich wahrmachen w&#xFC;rden.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Versicherungs-Sammelstiftungen fungieren als Durchlauferhitzer der beruflichen Vorsorge, die nur in Versicherungspolicen investieren. Ihre Auftragnehmer sind private Lebensversicherer. Die Arbeitnehmer haben gegen&#xFC;ber ihnen keine Anspr&#xFC;che und ihre Vertreter in den Stiftungsr&#xE4;ten haben keine Mitbestimmungsrechte bez&#xFC;glich Anlagen, Verwaltung und Administration und mithin null Einfluss auf die Kosten und Ertr&#xE4;ge, wie dies eigentlich im BVG vorgesehen w&#xE4;re.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xDC;ber die Sicherheit der Lebensversicherer wacht die Eidgen&#xF6;ssischen Finanzmarktaufsicht (Finma). Diese hat das Fortbestehen der Versicherer im Auge und k&#xFC;mmert sich weder um die Interessen der Versicherten noch um die Wirtschaftlichkeit ihrer Sch&#xE4;fchen. Haben diese (zu) hohe Verwaltungskosten, einen schlechten Risikoverlauf oder ungen&#xFC;gende Ertr&#xE4;ge, dann werden sie nicht zu verbesserter Wirtschaftlichkeit angehalten, sondern m&#xFC;ssen in erster Linie die Tarife anpassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie eine Black Box&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das BVG-Gesch&#xE4;ft der Versicherer ist eine Black Box. In ihrer offiziellen Berichterstattung verschleiert die Finma die tats&#xE4;chlichen Verh&#xE4;ltnisse mit einem riesigen, undurchsichtigen Zahlenberg. Die Pensionskassenexperten Martin Wechsler (Legal Quote und &#xDC;berschussberechnung) und J&#xFC;rg Jost (www.risiko-rating.ch) haben in aufwendiger Arbeit etwas Licht ins Dunkel gebracht. Demnach kassieren Versicherer f&#xFC;r die Verwaltung bis zum F&#xFC;nffachen des Betrages von 363 Franken pro versicherte Person, wie er in der &#xAB;Offenlegung der Betriebsrechnung 2010&#xBB; von der Finma ausgewiesen wurde. Von 100 Franken Pr&#xE4;mie verschwinden 22 Franken bei den Versicherungsgesellschaften f&#xFC;r Administration, Spesen, Kosten der Verm&#xF6;gensverwaltung und Gewinne. Den Versicherten bleiben noch 78 Franken f&#xFC;r Alter, Tod und Invalidit&#xE4;t. Dabei sind die Kosten, welche direkt bei den Sammelstiftungen anfallen, noch nicht mitgez&#xE4;hlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Staatlich organisierter Rentenklau&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Von den Experten mitgez&#xE4;hlt wurde hingegen die Gewinnbeteiligung der Versicherer in H&#xF6;he von 490 Franken pro versicherte Person und Jahr. Hier passiert der grosse, staatlich organisierte Rentenklau. Die vom Regulator den Versicherern verpasste Legal Quote w&#xE4;re das einzige Ventil f&#xFC;r eine Beteiligung der Versicherten an einer guten Performance. Der Bundesrat hat dieser aber in eine Sicherung der Gewinne von Versicherungsaktion&#xE4;ren umfunktioniert. Die Mehrheit im Parlament findet diese gesetzlich garantierte Entsch&#xE4;digung angemessen daf&#xFC;r, dass die Aktion&#xE4;re mit ihrem Eigenkapital vermeintlich die k&#xFC;nftigen Renten garantieren. Diese Renten werden mit sehr tiefen Umwandlungss&#xE4;tzen auf minimalen Altersguthaben berechnet. Sie sind darum ausserordentlich mager und nehmen mit der zunehmenden Lebenserwartung laufend ab. Kommt hinzu, dass das der Garantie unterlegte &#xAB;Eigenkapital&#xBB; zum gr&#xF6;ssten Teil aus Reservest&#xF6;cken, die mit Geldern der Versicherten ge&#xE4;ufnet wurden, besteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Lebensversicherer k&#xF6;nnen ihre &#xFC;beraus hohen Kosten kaum mit Ertr&#xE4;gen kompensieren, da ihre Anlagen auf sogenannt risikolose Angebote beschr&#xE4;nkt sind. Sammelstiftungen k&#xF6;nnten sich darum gegen den verordneten Aderlass nur sch&#xFC;tzen, indem sie den Sparteil aus den R&#xFC;ckversicherungen ausschliessen und die Verantwortung f&#xFC;r die Verm&#xF6;gensverwaltung selber tragen. Daran hat der Staat offenbar keine Freude. Mit den neusten Verordnungen hat er den obersten Pensionskassenorganen die wichtigsten ertragsorientierten Kompetenzen (u. a. Bestimmung von Zins und Umwandlungssatz) entzogen. Damit kann er das beruflich ge&#xE4;ufnete Volksverm&#xF6;gen weiterhin einfach zur eigenen Schuldenfinanzierung herbeiziehen. Mit der aufgen&#xF6;tigten Favorisierung von Staatsanleihen als Investitionsobjekte von Pensionskassen und Lebensversicherungen findet parallel zum wirtschaftlichen Rentenabbau eine schleichende Enteignung der Arbeitnehmer statt. Mit dem angedrohten Austritt der Versicherer aus der beruflichen Altersvorsorge w&#xFC;rde die 2. S&#xE4;ule schlagartig wieder tragf&#xE4;higer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="stern" id="stern"&gt;&lt;/a&gt;Herbert Br&#xE4;ndli &#x2013;&#xA0;Eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="test"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Br&#xE4;ndli Herbert</dc:creator><dc:date>2012-03-27T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>&#xAB;Repetition statt Revolution&#xBB;</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/repetition-statt-revolution_18078.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;&#xAB;Repetition statt Revolution&#xBB;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autorin ist Caroline Vils (&lt;a style="border: 1px dotted rgb(0, 0, 255); background-image: url(&amp;quot;http://www.bb-vorsorge.ch/webinc/fck/editor/css/images/fck_anchor.gif&amp;quot;); padding-left: 18px; background-position: 0px 50%;" id="stern-z" name="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;)&#xA0;&#x2013; Statement in &lt;a title="Artikel Herbert Br&#xE4;ndli und Franz Zwyssig in finews.ch von B+B Vorsorge AG f&#xFC;r gute Vorsorge" target="_blank" href="http://www.finews.ch/news/versicherungen/8086-caroline-vils-lrepetition-statt-revolutionr"&gt;finews.ch&lt;/a&gt;, 25. M&#xE4;rz 2012.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Der Bericht des Bundesrates &#xFC;ber die Zukunft der 2. S&#xE4;ule ist bis Ende April 2012 in Anh&#xF6;rung, Was taugt er? Eine Einsch&#xE4;tzung von Vorsorgeexpertin Caroline Vils.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Bundesrat ist von Gesetzes wegen dazu verpflichtet, mindestens alle zehn Jahre einen Bericht zur Festlegung des Umwandlungssatzes zu publizieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Grund des wuchtigen Neins bei der Abstimmung zur Senkung des Mindestumwandlungssatzes sah er sich dieses Mal veranlasst, sich &#xFC;ber die Thematik des Umwandlungssatzes hinaus mit dem gegenw&#xE4;rtigen System und den bestehenden Herausforderungen der 2. S&#xE4;ule zu besch&#xE4;ftigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der aus diesen Arbeiten entstandene &#xAB;Bericht des Bundesrates zuhanden der Bundesversammlung &#xFC;ber die Zukunft der 2. S&#xE4;ule&#xBB; ist noch bis Ende April 2012 in Anh&#xF6;rung bei allen interessierten Kreisen, bevor er dann dem Parlament vorgelegt werden soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sturm auf die Bastille&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Diese inhaltliche Erweiterung des gesetzlichen Auftrages ist zu begr&#xFC;ssen, zumal eine &#xFC;bergreifende und umfassende Betrachtung der 2. S&#xE4;ule l&#xE4;ngst &#xFC;berf&#xE4;llig war. Den Sturm auf die Bastille weiss der Bundesrat indessen bereits zu Beginn des Berichtes zu verhindern. Eine Revolution, so stellt er im ersten Abschnitt fest, sei nicht geplant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was tats&#xE4;chlich geplant ist, soll auf finews.ch in einer dreiteiligen Artikel-Serie aufgezeigt werden. Den Beginn macht ein Artikel zu den positiven Aspekten des Berichtes &#xFC;ber die Zukunft der 2. S&#xE4;ule, gefolgt von je einem Artikel zu den neutralen und schliesslich den negativen Aspekten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die positiven Aspekte: ein guter Anfang&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die umfassende Betrachtung der 2. S&#xE4;ule er&#xF6;ffnet sowohl den Anbietern beruflicher Vorsorgel&#xF6;sungen als auch den Versicherten zahlreiche Chancen. Insbesondere sollte aber der Bundesrat erkannt haben, dass sich ihm die seltene Gelegenheit bietet, das BVG in Zukunft auf einer breit abgest&#xFC;tzten Basis durchzuf&#xFC;hren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bericht enth&#xE4;lt denn auch Ausf&#xFC;hrungen und L&#xF6;sungsans&#xE4;tze zu Problemen, die in der&#xA0;Vergangenheit ausgeblendet wurden und denen selbst kritische Stimmen der Branche zustimmen d&#xFC;rften.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Atypische Karriereverl&#xE4;ufe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In diese Richtung geht die Auseinandersetzung mit den Folgen von Erwerbsl&#xFC;cken und atypischen Karriereverl&#xE4;ufen sowie der damit verbundenen Problematik, dass die Ersatzquote nicht erreicht wird. Ebenso erfreulich ist die Besch&#xE4;ftigung mit den Erschwernissen, die sich aus der Ankn&#xFC;pfung der Versicherungspflicht an eine unselbst&#xE4;ndige Erwerbst&#xE4;tigkeit ergeben k&#xF6;nnen sowie den Barauszahlungsgr&#xFC;nden und den Schwierigkeiten, die sich bei der Beendigung der Erwerbst&#xE4;tigkeit in hohem Alter stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bundesrat hat also viele der herrschenden Missst&#xE4;nde zutreffend erkannt und aufschlussreich dargelegt. In nicht wenigen F&#xE4;llen hat es der Bundesrat nicht bei der Darlegung der Missst&#xE4;nde belassen, sondern gleich selber L&#xF6;sungsans&#xE4;tze aufgezeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zweckentfremdung von Vorsorgegeldern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Einen in dieser Hinsicht besonders zu nennenden und unbedingt zu ber&#xFC;cksichtigenden L&#xF6;sungsansatz hat der Bundesrat in Bezug auf den Vorbezug zur F&#xF6;rderung des Wohneigentums gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der WEF-Vorbezug hat volkswirtschaftlich an Bedeutung gewonnen und muss im Hinblick auf den Vorsorgegedanken &#xFC;berdacht werden. So zeigen aktuelle Erhebungen, dass viele WEF-Vorbez&#xFC;ge nicht zur&#xFC;ckgezahlt werden und dementsprechend die Ersatzquote von 60 Prozent des ehemaligen Erwerbseinkommens nicht erreicht wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zudem handelt es sich dabei um eine Zweckentfremdung von Vorsorgegeldern. Nach dem Bundesrat ist es denkbar, dass k&#xFC;nftig jegliche M&#xF6;glichkeit des Kapitalbezuges, so auch zur Finanzierung von Wohneigentum, abgeschafft werden soll. Diesem L&#xF6;sungsansatz k&#xF6;nnen wir ohne Vorbehalt zustimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Emotional aufgeladene Debatte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Dass der Bundesrat auch vor unpopul&#xE4;ren Entscheiden nicht zur&#xFC;ck schreckt, zeigt er in der emotional aufgeladenen Debatte um den Rentenumwandlungs- und Mindestzinssatz. Den politischen Wogen m&#xF6;chte der Bundesrat zuk&#xFC;nftig durch die M&#xF6;glichkeit der Festlegung durch das parit&#xE4;tische Organ aus dem Weg gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solch mutige und sachlich zutreffende Ans&#xE4;tze h&#xE4;tten wir uns mehrere gew&#xFC;nscht, zumal ein Bundesorgan die n&#xF6;tige Unabh&#xE4;ngigkeit besitzt, um sachlogische Entscheide zu treffen. Bedauerlicherweise vermag der Bericht diese Erwartungen nur streckenweise zu erf&#xFC;llen und l&#xE4;sst die innovativen Ans&#xE4;tze auf weiten Teilen vermissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist schade &#x2013; umso mehr der Bundesrat den Beweis, dass es auch anders ginge mit dem L&#xF6;sungsansatz unter Ziffer 8.4.4.1 des Berichts gleich selbst antritt: &#xAB;Den kollektiven Sammeleinrichtungen [der Lebensversicherer] die Vollversicherung verbieten respektive nur noch die Risikor&#xFC;ckdeckung erlauben&#xBB; &#x2013; sehr gerne, werter Bundesrat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="stern" id="stern"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;Caroline Vils ist Mitglied der Gesch&#xE4;ftsleitung und Leiterin Rechtsberatung der B+B Vorsorge. Sie ist ausgebildete Juristin und verf&#xFC;gt &#xFC;ber langj&#xE4;hrige Erfahrung in der beruflichen Vorsorge. Sie schreibt regelm&#xE4;ssig f&#xFC;r finews.ch&lt;/p&gt;
&lt;b&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&#xA0;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Vils Caroline</dc:creator><dc:date>2012-03-25T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Ohne Aktien bleibt Wertsch&#xF6;pfung in Pensionskassen h&#xF6;chst mager</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/ohne-aktien-bleibt-wertschoepfung-in-pensionskassen-hoechst-mager_18063.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1 id="finBoxInhaltH3"&gt;Ohne Aktien bleibt Wertsch&#xF6;pfung in Pensionskassen h&#xF6;chst mager&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autor ist Herbert Br&#xE4;ndli (&lt;a id="stern-z" name="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; Artikel in Stocks, 16. M&#xE4;rz 2012. &lt;a target="_blank" title="Homepage von stocks - Das Schweizer Anleger-Magazin" href="http://stocks.finanzen.ch/"&gt;Link stocks&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Drei Wissenschafter der London Business School haben beschrieben, warum Pensionskassen derzeit deutlich unter ihrem Ertragspotenzial bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Allj&#xE4;hrlich ver&#xF6;ffentlichen Elroy Dimson, Paul Marsh und Mike Staunton von der London Business School im Jahrbuch der Credit Suisse ihre neuesten Erkenntnisse &#xFC;ber die wichtigsten Finanzmarktentwicklungen. In 19 L&#xE4;ndern verfolgen sie den Verlauf von amerikanischen, asiatischen, europ&#xE4;ischen und afrikanischen M&#xE4;rkten seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie beobachten Trends von Aktien, Obligationen, Geld, W&#xE4;hrungen und Inflation und untersuchen neuerdings auch die Einfl&#xFC;sse verschiedener Anlagestile auf Anlageportfolios. In der Schweiz vermissen Pensionskassen seit dem Jahr 2002 schmerzlich die gewohnten Risikopr&#xE4;mien auf Aktien, welche sie f&#xFC;r h&#xF6;here Volatilit&#xE4;ten der Dividenden- gegen&#xFC;ber den Festzinspapieren entsch&#xE4;digen. In den zehn vergangenen Jahren haben sich Schweizer Obligationen sogar deutlich besser entwickelt als Aktien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies steht deutlich im Widerspruch zur unzweifelhaften Erkenntnis, dass Aktien historisch betrachtet die mit Abstand h&#xF6;chsten Renditen bringen. Solche atypischen Ertragsverl&#xE4;ufe &#xFC;ber zehn, manchmal auch mehr Jahre haben die Wissenschafter auf allen M&#xE4;rkten immer wieder beobachtet. Ihre Erkenntnisse untermauern l&#xE4;ngere Beobachtungen &#xFC;ber Rentenentwicklungen der beruflichen Vorsorge in der Schweiz. Das Leistungs- und Finanzierungsmodell im BVG beruht auf der Annahme, dass die erzielte Rendite mindestens der Lohnzuwachsrate entspricht. Die momentanen Schwierigkeiten bestehen darin, die hiezu notwendigen Ertr&#xE4;ge zu erwirtschaften, weshalb die internen Die Renten rannten den L&#xF6;hnen f&#xF6;rmlich davon, bis zum Rentenfiasko 2002. Zins- und Umwandlungss&#xE4;tze von Pensionskassen nach unten gerissen werden und die Renten einbrechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fr&#xFC;her hielten sich nach dem Weltkrieg von 1946 bis 1961 tiefe Ertr&#xE4;ge und Lohnzuwachsraten die Waage und Hessen die Renten ungest&#xF6;rt wachsen. In der folgenden Boomphase bis 1975 stiegen die L&#xF6;hne st&#xE4;rker als die Zinsen und bewirkten einen massiven, &#xF6;ffentlich noch nicht wahrgenommenen Nachfinanzierungsbedarf. Trotz damals schon zunehmender Lebenserwartung l&#xF6;sten private Pensionskassen das Problem ohne Staatsinterventionen souver&#xE4;n. Es folgte eine volatile Phase mit abwechselnd &#xFC;berwiegenden Lohnzuwachsraten und Renditen, die ab 1990 von einer l&#xE4;ngeren Periode mit geringem Lohnwachstum und hohen Renditen abgel&#xF6;st wurde. Die Renten rannten den L&#xF6;hnen f&#xF6;rmlich davon, bis ab 2002 das Ausbleiben der Risikopr&#xE4;mien ein medial und politisch orchestriertes Rentenfiasko ausl&#xF6;ste. Wie bereits in den 1960er- und 1970er- Jahren besteht heute auch beim BVG -Modell ein hoher Nachfinanzierungsbedarf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Staat will dieser tempor&#xE4;ren Finanzierungsl&#xFC;cke mit Senkungen der Zins- und Umwandlungss&#xE4;tze begegnen und den Arbeitnehmern mehr Beitr&#xE4;ge aus den Taschen ziehen. Schlimmer noch: Er n&#xF6;tigt private Pensionskassen zur Investition in Staatsanleihen und vertr&#xF6;stet &#xF6;ffentlichrechtliche Vorsorgeeinrichtungen mit Staatsgarantien, statt sie ordentlich auszufinanzieren. Diese Rechnung kann auf lange Sicht nicht aufgehen. Bereits ab 15-j&#xE4;hrigen Perioden fahren Anleger mit Aktien weit besser als mit Anleihen. Bei dann vergleichbaren Schwankungsrisiken lagen die Ertragsdifferenzen und Risikopr&#xE4;mien in der Vergangenheit weltweit zwischen 3 und 3.5 Prozent.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Aktine in anderen Sph&#xE4;ren" width="450" height="466" src="/files/images/news/2011/120322-aktien-in-anderen-sphaeren.png" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter Einbezug der Transaktions- und Verwaltungskosten ist es Pensionskassen mit Obligationen und Staatsanleihen nicht gelungen, der Teuerung nachhaltig zu begegnen. Auch k&#xFC;nftig werden die entsprechenden Nettoertr&#xE4;ge der Lohnentwicklung nicht folgen. Mit ihnen kann die f&#xFC;r niedrige L&#xF6;hne &#xE4;usserst fragw&#xFC;rdige Ersatzquote (Rente bezogen auf das Einkommen bei der Pensionierung) von lediglich 60 Prozent nie erreicht werden. Die goldene Regel kann nicht spielen. Im Gegenteil: Werden Pensionskassen weiterhin gen&#xF6;tigt, staatliche Rentenpapiere anzuh&#xE4;ufen, sind weitere Nachfinanzierungen und/ oder Leistungsreduktionen unumg&#xE4;nglich. Hingegen w&#xFC;rden Aktienrenditen die Pensionskassen bei der Finanzierung wirksam entlasten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gem&#xE4;ss den Aufzeichnungen von Elroy Dimson, Paul Marsh und Mike Staunton Hessen sich &#xFC;ber die vergangenen 112 Jahre mit weltweit gestreuten Aktienanlagen real 6,9 Prozent pro Jahr erwirtschaften, ungeachtet zwischenzeitlicher Kursturbulenzen und ver&#xE4;nderlicher Inflationsraten und/oder W&#xE4;hrungsverh&#xE4;ltnisse. Im Vergleich brachten langfristige amerikanische Staatsanleihen nur ein j&#xE4;hrliches Plus von 2,3 Prozent und kurzfristige Zinspapiere (US-Bills) durchschnittlich nur ein Prozent. In allen 19 betrachteten Landern rentierten Aktien weit besser als Unternehmensanleihen, w&#xE4;hrend Staatsanleihen den Anlegern umso geringere, manchmal sogar negative Renditen bescherten. Die Verfasser des Jahrbuches vermuten, dass auch die Renditen inflationsgesch&#xFC;tzter Zinsanlagen unter denjenigen von Staatsanleihen liegen. Sie stellen zudem in Frage, mit Gold Portfolios vor Inflation sch&#xFC;tzen zu wollen. Mit dieser Anlage wird zu wenig Wert gesch&#xF6;pft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entsprechend bescheiden ist die langfristige Rendite von real 2,4 Prozent. Hingegen bieten diversifizierte Aktienanlagen langfristig nicht nur die h&#xF6;chsten Ertr&#xE4;ge, sondern auch einen vergleichsweise guten Inflationsschutz. Nicht so Anleihen: Pensionskassen k&#xF6;nnen sich damit allenfalls gegen deflation&#xE4;re Tendenzen sch&#xFC;tzen. Voraussetzung w&#xE4;ren solide Schuldner, die momentan unter den tonangebenden Staatsgebilden kaum noch zu finden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;DER ZINSESZINS-EFFEKT Die st&#xE4;rkste Kraft im Universum&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Prozent mehr oder weniger Zins scheint in der Diskussion um die berufliche Altersvorsorge kaum von Bedeutung zu sein, solange kurzfristige Betrachtungen und Erfolgsrechnungen im Vordergrund stehen.&#xA0;Zu Unrecht: Im Vergleich zu Kosten und Beitr&#xE4;gen haben Zinsen viel gr&#xF6;ssere und enorme Auswirkungen auf Erfolg und Leistungsf&#xE4;higkeit der Pensionskassen. Auch Warren Buffett ist ein bekennender Anh&#xE4;nger des Zinseszins-Effekts, im Jargon &#xAB;compounding effect&#xBB;: &#xAB;No matter how great the talent or efforts, some things just take time. You can't produce a baby in one month by getting nine women pregnant.&#xBB; Albert Einstein soll auf die Frage, was seiner Meinung nach die st&#xE4;rkste Kraft im Universum sei, ebenfalls den Zinseszins angef&#xFC;hrt haben. Diese Voten sollten Grund genug sein, den Zinsen die Ihnen zustehende Bedeutung zu geben. Eine Investition von 100 Franken im Jahr 1900 in globale Aktienm&#xE4;rkte ist bis Ende 2011 auf den stolzen Betrag von nominell 160820 Franken angeschwollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Gesamterfolg von 160720 Franken l&#xE4;sst sich auf die Summe der Ertr&#xE4;ge von 975 Franken und den langfristigen Zinseszins-Effekt von 159 745 Franken aufteilen. Aber wer kann schon 112 Jahre investiert bleiben und der Versuchung des &#xFC;berst&#xFC;rzten Kasse-Machens widerstehen, wenn nicht Pensionskassen? Da hilft nur die Aufforderung: &#xAB;Drannebliibe!&#xBB;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="stern" id="stern"&gt;&lt;/a&gt;Herbert Br&#xE4;ndli kommentiert f&#xFC;r Stocks aktuelle Entwicklungen in der  eidgen&#xF6;ssischen Vorsorgepolitik. Er ist Betriebswirtschafter und Eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte mit einem breit diversifizierten Auftragsportefeuille. Herbert Br&#xE4;ndli ist Gr&#xFC;nder und Verwaltungsratpr&#xE4;sident der B+B Vorsorge AG, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, mehr Dynamik und Transparenz in die berufliche Vorsorge zu bringen und ihren Kunden eine fundierte Beratung sowie interessante Alternativen zu bieten. &lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Br&#xE4;ndli Herbert</dc:creator><dc:date>2012-03-16T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Wo Kunden Deppen sind</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/wo-kunden-deppen-sind_18199.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;Wo Kunden deppen sind&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autoren sind Herbert Br&#xE4;ndli&#xA0;und Franz Zwyssig (&lt;a style="border: 1px dotted rgb(0, 0, 255); background-image: url(&amp;quot;http://www.bb-vorsorge.ch/webinc/fck/editor/css/images/fck_anchor.gif&amp;quot;); padding-left: 18px; background-position: 0px 50%;" id="stern-z" name="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;)&#xA0;&#x2013; Statement in &lt;a title="Homepage www.finews.ch" target="_blank" href="http://www.finews.ch"&gt;finews.ch&lt;/a&gt;, 3. M&#xE4;rz 2012.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Als einige Goldman Sachs Manager Mitte M&#xE4;rz die New York Times aufschlugen, blieb ihnen wahrscheinlich das Fr&#xFC;hst&#xFC;ck im Halse stecken. Greg Smith, ein langj&#xE4;hriger Senior Manager, nutzte die &#xD6;ffentlichkeit, um das Gesch&#xE4;ftsgebaren seines Arbeitgebers zu brandmarken. Was seine Motivation war, wissen wir nicht.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;Bemerkenswert ist die Art, wie bei Goldman Sachs intern die Kunden betrachtet werden. Als Muppets oder eben Deppen werden sie bezeichnet. Dieses Verhalten gegen&#xFC;ber Kunden ist f&#xFC;r die Bankenbranche sicher nicht repr&#xE4;sentativ, jedoch zeigt es, welchen Stellenwert der Kunde in diesen Unternehmen hat. Wer den Artikel der New York Times weiterliest, erf&#xE4;hrt, nach welchen Kriterien den Kunden Produkte angeboten werden. Wenn man Anreizsysteme schafft, die dies erlauben und nicht den Kunden- sondern den Mitarbeiternutzen optimieren, dann l&#xE4;uft etwas schief.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun kann man argumentieren, dass die Kunden bei Goldman Sachs institutionelle Anleger sind und wissen, was sie tun. Wir d&#xFC;rfen aber nicht vergessen, dass institutionelle Anleger die Banken als Berater brauchen und deshalb erwarten, dass sie dieses Vertrauen nicht missbrauchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies gilt besonders f&#xFC;r Anleger, die nicht Spezialisten in diesem Bereich sind. Der Stiftungsrat einer Schweizer Pensionskasse setzt sich parit&#xE4;tisch aus Arbeitnehmern und Arbeitgebern zusammen, die direkt oder indirekt von den Versicherten gew&#xE4;hlt werden. Diese Ausgangslage f&#xFC;hrt dazu, dass es keine Gew&#xE4;hr gibt, einen ausgewiesenen und unabh&#xE4;ngigen Anlagefachmann im Stiftungsrat zu haben. In dieser Situation vertrauen Sie gerne auf einen externen Berater oder eine Bank. F&#xFC;r den Verm&#xF6;gensverwalter ist es lukrativ, Fondsl&#xF6;sungen anzubieten, da diese Vehikel f&#xFC;r den Anleger nicht transparent sind und die Kosten entsprechend verschleiert werden. Eine k&#xFC;rzlich publizierte Studie belegt, dass kleinere Pensionskassen h&#xF6;here Verm&#xF6;gensverwaltungskosten ausweisen. Der Grund liegt bei den fehlenden Skaleneffekten. Zudem sind sie auf Fondsl&#xF6;sungen angewiesen, um das Anlagerisiko breit zu streuen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kosten der Verm&#xF6;gensverwaltung in der 2. S&#xE4;ule belaufen sich auf insgesamt Franken 3'900&#x2019;000'000 (Bundesamt f&#xFC;r Sozialversicherungen, 2011) oder mit anderen Worten auf Franken 1'000 pro Versichertem. Die uns von betreuten Sammelstiftungen bezahlen ungef&#xE4;hr einen Viertel dieser Summe pro Versichertem, nicht zuletzt weil sie ausschliesslich Direktanlagen t&#xE4;tigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist h&#xF6;chste Zeit zu Handeln! Der Ball liegt nun bei den Nachfragern. Sie haben es in der Hand die hohen Kosten der Verm&#xF6;gensverwaltung zu thematisieren, neu zu verhandeln und am Schluss auch die Versicherten mit tieferen Kosten zu erfreuen. Andernfalls werden in n&#xE4;chster Zeit weitere Leistungseinbussen f&#xFC;r die Versicherten drohen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Banken sei geraten, die Kunden als Partner zu behandeln und eben nicht wie Deppen. Es gibt einige Banken, die sehr wohl begriffen haben, dass der Kunde im Zentrum s&#xE4;mtlichen unternehmerischen Handelns stehen muss, denn ohne Kunden hat ein Unternehmen keine Daseinsberechtigung!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;a name="stern" id="stern"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Herbert Br&#xE4;ndli&lt;/strong&gt; ist Betriebswirtschafter und Eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte. Er ist Gr&#xFC;nder und VR-Pr&#xE4;sident der B+B Vorsorge AG.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Franz Zwyssig&lt;/strong&gt; ist Betriebswirtschafter und Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der B+B Vorsorge AG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide schreiben ab sofort regelm&#xE4;ssig f&#xFC;r finews.ch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Br&#xE4;ndli Herbert - Zwyssig Franz</dc:creator><dc:date>2012-03-04T00-00-00Z</dc:date></item></channel></rss>

